Monday, August 13, 2007

Ica

13.08.07 - 14.08.07

Endlich mal wieder ausschalfen. Und ohne Eile zum Kreisel, wo halbstündig Busse nach Ica fahren. Um 12.15 Uhr geht es dann los und direkt von Inca aus per Taxi zur 5 km entfernten Oase mitten im Sand. Hier bekommen wir ein preiswertes Doppelzimmer (30 Soles, ca. 7,50 Euro) in dem Dorf, das früher einmal Spielwiese der high society war. Inzwischen tummeln sich hier Rucksackreisende, und nur teilweise offenbaren die Gebäude, dass das Dorf mal bessere Zeiten erlebt hat.
Uns egal, wir wollen nur in die Dünen und daher mieten wir uns jeweils ein Sandboard für die Abfahrt. Der Aufstieg im Sand ist extrem mühsam, da man mit jedem Schritt wieder nach unten sinkt. Völlig ausgepowert erreichen wir schließlich den Gipfel, von dem aus man einen faszinierenden Ausblick hat: In die eine Richtung Ica und dahinter die Steinwüste, in die andere die endlose Sandwüste und im Tal natürlich die Oase mit einer kleinen Lagune.

Nun wagen wir uns an die Abfahrt, obwohl wir beide nicht Snwoboarden können. Es zeigt sich auch bald, dass im Stehen die Angelegenheit auch aufgrund des Materialzustand zu gefährlich ist, und so gehen wir zum Sitzen über. Dabei erreichen wir ein gutes Abfahrtstempo, allerdings spürt man jede Bodenwelle am Po! Und die meiste Zeit sind wir am Hochlaufen, macht aber trotzdem Spass. Nach dem Sonnenuntergang noch eine letzte Abfahrt, morgen gehts wahrscheinlich weiter!

Genauso wars, wir haben zwei Dünen in die eine Richtung eine brennende Mülldeponie entdeckt, und eine Düne in die entgegengesetzte Richtung ein Dorf mitten in der Wüste. Die Einwohner haben uns erzählt, dass sie vor 8 Jahren sich dort niedergelassen haben, da eine Überschwemmung ihre Wohnungen in Ica zerstört hatte. Abends haben wir dann noch die happy hour zweier Bars ausgenutzt und ein paar andere Rucksackreisende getroffen (aus Belgien und aus Deutschland).

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