Thursday, October 30, 2008

Kashan (1)

28.10.2008


Kurz vor Dämmerung war meine Geduld endgültig erschöpft: Ich schaltete das Licht ein und ging auf Jagt. Die meisten der Mücken waren bereits vollgesogen und hinterliesen rote Flecken an der Wand, wenn das ECOS-Heft sie traf. Danach ging es mir deutlich besser und wir kamen doch noch zu ein paar Stunden Schlaf. Aufgestanden sind wir wegen der Ruhestörung 3 Stunden später als geplant, und so war bereits jetzt klar, das für die Besichtigung des Bazars in Kashan heute nicht mehr genügend Zeit verfügbar sein würde. Daran änderte auch die zügige Fahrt mit Teherans neuer U-Bahn zum Busterminal nichts.


Doch es kam ohnehin anders: Im Bus nach Kashan trafen wir einen freundlichen Iraner, der nicht nur flüssig englisch sprach, sondern auch dabei ist, deutsch zu lernen. Er lud uns zum Mittagessen zu sich nach Hause ein, was wir gerne annahmen. Auch weiterhin war er in seiner Gastfreundschaft kaum zu bremsen, was bis hin zum Übernachtungsangebot führte. Da wir jedoch Besichtigungen im Zentrum der Stadt für den nächsten morgen geplant hatten und nicht zu aufdringlich sein wollten, zogen wir es vor, wiedermal in einem zentral gelegenen, uns angemessenem Ambiente zu nächtigen (5€-Tarif).
Dort wurden wir beim Konsumieren des Willkommen-Tees auf Liegeräder in der „Loby“ aufmerksam. Diese gehörten einem französischen Pärchen, das seit 8 Monaten von Frankreich aus unterwegs ist (krass).

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