Monday, October 20, 2008

Prolog


Der Plan für diese Reise:

Mit dem Zug über Wien (Österreich), Belgrad (Serbien), Sofia (Bulgarien), Istanbul (Türkei) nach Teheran (Iran) -Reisezeit ca. eine Woche, davon 2 Tage Aufenthalt in Istanbul. Im Iran wollen wir anschließend drei Wochen bleiben und dann per Flugzeug über Bahrein zurück nach Deutschland.

Im Vorfeld waren einige Dinge zu erledigen. Hier kurz ein Überblick für Interessierte, die evtl. eine ähnliche Reise unternehmen wollen:


An- und Abreise:

Der Rückflug ist schnell gebucht, und auch die Fahrkarten bis Wien stellen keine Herausforderung dar. Schwieriger ist es dann schon, die Karten bis Istanbul zu lösen. Da man zwei Nächte im Zug verbringt, ist eine Reservierung für Liege- oder Schlafwagen nötig. Diese kann man für die erste Nacht bis Belgrad bei der deutschen Bahn am Schalter lösen, auch erhält man dort die Fahrscheine bis zur Grenze Bulgarien-Türkei. Die Reservierung für die zweite Nacht war jedoch weder bei der deutschen noch bei der österreichischen Bahn direkt zu erwerben. Nach mehreren Anläufen und intensiver Beratung durch bis zu drei Mitarbeitern gleichzeitig erwarben wir die Reservierung per Fax-Anfrage (Das Zauberwort ist Faxanfrage über VGN). Das nun noch fehlende Stück Grenze bis Istanbul kann man im Zug lösen.

Die Tickets für Istanbul – Teheran werden wir in Istanbul kaufen. Dort ist ja ein zweitägiger Aufenthalt geplant - Zeit haben wir also genug.



Für eine einfache Fahrt von zwei Personen mit dem Zug nach Teheran fallen einige Tickets an ...




Nächstes Hindernis: Visum

Hierfür haben wir erst einmal eine Einladung benötigt. Dafür gibts verschiedene "Agenturen", die dies für einen gegen Bezahlung ermöglichen (z.B. Iranianvisa für 30€). Doch wie bezahlen, wenn im Kampf gegen den Terrorismus und aufgrund Sanktionen der Geldtransfer in den Iran kaum möglich ist? Die Lösung bietet Moneybookers: Man überweist denen das Geld, und kann dies dann per Email! anderen zukommen lassen. Ich weiß nicht wie es funktioniert, aber es hat offensichtlich geklappt – wir bekamen unsere Einladung. Die ging direkt an das Konsulat in Frankfurt, die dann unseren Antrag bearbeitet. Nun haben wir ein riesiges Visum mit Photo im Reisepass. Sieht nett aus, ist aber womöglich hinderlich für weitere Reisen (USA, Israel).

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