Sunday, October 3, 2010
Friday, October 1, 2010
Rückfahrt
Unser Pousse-Pousse zum Busbahnhof wird schon auf dem Weg von einem Taxi-Brousse abgefangen. Trotzdem dauert es mal wieder, bis es voll ist und wir uns auf den Weg nach Tana machen. Dort fahren wir mit einem Renault 4 Taxi zur Herberge. Fast, den erst muss an der Tankstelle die Wasserflasche mit Benzin vollgetankt werden. Diese kommt in den Beifahrerraum, Benzinschlauch rein und weiter gehts!
In unserem Hostel bekommen wir noch Besuch von ca. 50 Südafrikanern, die mit uns zu Abend essen. Sie arbeiten hier in Madagskar in einer Mine für eine kanadische Firma und fliegen morgen für eine Woche nach Hause.
Thursday, September 30, 2010
Radtour
Das Reisen mit Taxi-Brousse ist günstig und ermöglicht einen Nähe zu den Einwohnern Madagaskars - bei bis zu 5 Personen pro Sitzreihe manchmal auch mehr, als man möchte. Aber ein Stopp ein einen interessanten Punkt, z.B. zum Fotografieren, ist nicht möglich. Abhilfe schafft da das Fahrrad, mit dem man auch über schlechte Wege zu Sehenswürdigkeiten kommt.
Hier in der Nähe von Antsirabe gibt es einen Vulkansee, und der Weg mit dem Fahrrad ging über steinige und staubige Pisten durch kleine Dörfer an vielen Reisfeldern vorbei. Aber alleine scheint man hier nie zu sein, denn auch wenn man niemand sehen kann, so verrät das allgegenwärtige Ausruf 'Salut Vazar', also 'Hallo Weißer' die Anwesenheit von Menschen.
Die Tourlänge mit ca. 50 km ist in Anbetracht der Wege, die man befährt, gut bemessen. Und unser Ziel, Fotos zu schießen, die man im Taxi-Brousse nicht machen kann, haben wir auch erreicht.
Wednesday, September 29, 2010
Antsirabe
Antsirabe ist die Stadt aus der THB kommt. Hier kann man die Brauerei besichtigen, aber wir haben lieber die Stadt erkundet, darunter einen sehr schönen Dom, einen kleinen und großen Markt, und einen Handwerksbetrieb, der aus leeren Dosen und anderen Abfällen Miniaturmodelle von Autos, Taxi-Brousse und Fahrrädern herstellt.Zur Entspannung habe ich mir noch ein Thermalbad und eine Massage genehmigt. Zusammen für unschlagbare 4 €.
Gut gegessen haben wir auch: zu Mittag Romazava (madagassischer Eintopf) und abends Zebu-Spieß, dazu THB vom Fass. Kulinarisch ein Highlight der Reise.
Zu später Stunde (8 Uhr abends) haben wir im ersten Hotel am Platze (das 'Hotel des Thermes') einen Cocktail konsumiert. Für uns wurde extra das Licht angemacht, wir waren die einzigen Gäste und wohl aus gutem Grund: der Cocktail war grauenhaft und der Saal hatte einen gewissen DDR-Charme. Daher musste noch in der Hausbar der schlechte Geschmack mit einem oder zwei 'Punch au Coco' entfernt werden.
Tuesday, September 28, 2010
Verhandlungssache
Hart haben wir verhandelt, und schließlich einen guten Preis für die Fahrt nach Antsirabe bekommen. Um 7:30 Uhr sind wir noch nie losgefahren, aber das Auto war ja auch schon voll (wurde auch noch voller). Die Fahrtdauer habe ich jedoch kürzer angenommen, denn wir kamen erst um 22:00 Uhr in unserem Hostel an (eine Unterkunft für Armeeangehörige, die auch privat Zimmer vergibt).
Monday, September 27, 2010
Isalo (2)
Morgens wachten wir mit Rußgeschmack im Mund auf, alles stank nach Qualm. Die Nacht über hatte ich schon den Zeltplatz gewechselt, um dem Rauch zu entgehen. Damals dachte ich noch, er käme vom Feuer oder vom Dorf. Erst später wurde klar, dass der Wald hier in Isalo immer noch brennt - seit nun mehr einer Woche.
Die erste Etappe der Wanderung ging steil bergauf auf den Gebirgszug. Anschließend wanderten wir auf dem Plateau. Leider gabs wirklich nicht viel zu sehen, da hier alles vom Feuer verbrannt wurde. Nach stundenlangem Laufen durch Aschefelder kamen wir schließlich an dem natürlichen Schwimmbad an: Toll! Ein wahres Paradies, und nach dem wir uns entspannt, gesättigt, und noch einmal entspannt hatten gings wieder durch die nun fast unerträgliche Hitze zurück ins Dorf.

Von dort aus konnten wir uns in der Dunkelheit beim Essen ein Bild von den Waldbränden machen, die gut als helle Lichter in den Bergen zu sehen war.
Sunday, September 26, 2010
Isalo (1)
Die Nacht war wieder etwas besonderes, da wir den Generator, der den Strom für das Dorf erzeugt, in nächster Nähe hatten. Dieser arbeitet die ganze Nacht hindurch und ist nicht gerade leise (abgeschaltet wird er zwischen 6-9 Uhr, in dieser Zeit hat das Dorf keinen Strom). Außerdem war eines unserer Betten steinhart (meins zum Glück nicht...).
Wir wechselten also für die übernächste Nacht die Herberge und gingen mit unserem Führer auf Zweitagestour in den Nationalpark Isalo.
Die Tour führte durch wenig bewaldete Gebiete an einem Gebirgszug entlang. Nur an Flüssen fanden wir etwas Kühle und Schatten. Ansonsten gab es kaum noch Grün und Tiere, die Natur wartet hier unverkennbar auf die Regenzeit.
Dies alles änderte sich in den zwei Canions, die von einem Fluss gegraben wurden. Wunderschön ist es dort drinnen zu wandern, und gerne wäre ich hier länger geblieben. Aber wir wollten uns noch in einem Dorf in der Nähe die Feierlichkeiten zur traditionellen "Totenumwendung" anschauen.Leider kamen wir dafür zu spät. Es gab zwar noch laute Musik, aber keine traditionellen Tänze mehr. Während wir noch unschlüssig über die nächsten Schritte vor dem Tanzplatz standen füllte sich dieser mit neugierigen Menschen, überwiegend Kindern. So kam es, dass wir am Ende mehr beäugt wurden als wir beäugten.
Abends gabs noch ein prima Picknick organisiert von unserem Träger. Sogar mit Tischdecke.
Saturday, September 25, 2010
Schiff-Fahrt
25.09.2010
Die Rückfahrt mit dem Boot nach Tuléar war nichts für schwache Nerven: Das Boot wurde mit 12 Personen besetzt. Dies und der stärkere Wellengang führte dazu, dass wir öfters mal das Wasser bis zur Reling stehen hatten. Aber Dank der Aufmerksamkeit des Steuermanns kenterten wir nicht. Jedoch verfehlten wir den Eingang ins seichte Gewässer und mussten daher einen großen Umweg um die Brandung fahren. Benzin ist hier sehr teuer, und wird von den Madagassen nicht in größeren Mengen als nötig eingekauft – Umwege werde da nicht eingeplant. Zum Glück hatten wir ein Paddel dabei, denn trotz Schleichfahrt hätten wir sonst die im Wasser auf uns wartenden Ochsenkarren nicht erreicht.
Als Folge der langen Überfahrt haben wir erst das Nachmittags-Taxi-Brousse nehmen können und sind in der Dunkelheit in Ranohiar angekommen.
Friday, September 24, 2010
Karibik
Der Schlaf im Zelt wurde durch die Anwesenheit von Zebu-Rindern, die um uns herum aßen, gestört. Diese Tiere sollten eigentlich nicht im Park sein, aber sie kümmern sich nicht um gedachte Grenzen.
Morgens gings noch mal auf landschaftliche Erkundungstour, nachmittags schnorchelnden wir an einem Strand, der stark an die Karibik erinnert. Wir sahen verschiedene Fische in den Korallenriffen, wie im Fernsehen. Und wie es sich für Tauchanfänger wie uns gehört, haben wir auch Bekanntschaft mit Seeigeln gemacht - autsch.

Die Nacht verbrachten wir wieder beim Italiener, der manchmal etwas slapstickartiges in sich hat. Wenn er mit dem tragbaren Telefon durch die Pampa läuft, oder wenn er mal mit seinem Fahrer diskutiert, warum er nicht das Picknick für die Gäste zubereitet hat.
Tsianampetsotsa
Das Quad-Quad fuhr durch sandige Straßen und brachte uns in den Park. Dort sahen wir Flamigos an einem Salzsee, Katas (Lemuren), und Baobabs (Bäume, die in ihren übergroßen Stamm viel Wasser speichern können). Die Baobabs sehen ohne Laub aus, als hätte sie jemand aus dem Boden gerissen und verkehrt herum wieder hineingerammt, mit den Wurzeln nach oben.



Nach Einbruch der Dunkelheit besuchten uns noch Mungos, stinktierartige? Raubtiere.
Wednesday, September 22, 2010
Schifffahrt
Mit dem Zebu-Karren gings durchs Watt ins seichte Wasser. Dort stiegen wir in eine Schnellboot um und fuhren vorbei an malerischen Stränden mit Fischerbooten (Pirogen).In Anakao mussten wir einen Zwischenstopp machen, da das Allrad-Auto (Quad-Quad), welches uns zum Park (Tsianampetsotsa - See der Delphine) bringen sollte, bereits im Einsatz war. Wir übernachteten bei einem Italiener, der hier am Ende der Welt ein kleines Hotel betreibt. Zu essen gabs Nudeln mit Tintenfisch von ihm zubereitet - wahrscheinlich nach Mamas Rezept!
Tuesday, September 21, 2010
Zebus
Nach ewiger Warterei am Busbahnhof gings mit dem "SpeedFactor" (Taxi-Brousse) nach Tuléar. Mit dabei wieder einige Franzosen aus dem Departement "La Réunion" nur zwei Flugstunden entfernt. Nach der Ankunft gabs ein "Pousse-pousse"-Rennen zwischen unseren Läufern. Meiner war schneller am Hotel ;-)
Hier sind die Zimmer günstig und das Essen war der Wahnsinn. Fisch für mich, wir sind ja schließlich an der Küste. Wirklich frisch und sehr gut gewürzt.

Auch die Buckelrinder Madagaskars, die Zebus, benutzen die Nationalstraßen.
Monday, September 20, 2010
Fianarantsoa
Sunday, September 19, 2010
Zugfahrt
Mit einem 2. Klasse Ticket in der Hand gings zum Bahnhof, der schon von vielen anderen Fahrgästen belagert wurde. Wir hatten etwas Glück und bekamen noch einen Fensterplatz. Im Laufe der Fahrt wurde der Wagon immer voller, selbst Stehplätze waren kaum noch vorhanden. Transportiert wurde im Personenwagen alles Mögliche: Bananen, Kohle, Kräuter, Schweine, Hühner, Besen, Körbe, Matten, ...
An jedem Bahnhof gab es was zum Essen zu kaufen. Das Geschäft wurde am Zugfenster abgewickelt, und wir haben davon reichlich Gebrauch gemacht. Besonders gut waren Bananen-Reis in Bananenblätter und die überbackenen Bananen.Auch wenn die Fahrt in der 1. Klasse sicher bequemer gewesen wäre, so war unsere Wahl erlebnisreicher. Landschaftlich ists für alle gleich. Die Fahrt durch den Regenwald ist reizvoll, der Zug windet sich schlangenförmig die Berge hoch und runter, und die Geschwindigkeit ist so gering, dass man keine Probleme beim Fotografieren hat.
Mit 3-stündiger Verspätung erreichten wir schließlich Fianarantsoa.



Saturday, September 18, 2010
Thermale Quellen
Friday, September 17, 2010
Mora mora
17.09.2010
"Mora mora" ist madagassisch und bedeutet so viel wie "Langsam, langsam", also immer mit der Ruhe. Wir hingegen wollen in den drei Wochen auf Madagaskar möglichst viel sehen und erleben, weswegen wir dieser Einstellung nicht immer folgen können.
Heute haben wir uns daher gefreut, dass das Taxi-Brousse sofort losgefahren ist, nachdem wir eingestiegen waren - und das, obwohl er nicht einmal voll besetzt war. Stutzig machte uns jedoch, dass er in die falsche Richtung fuhr. Und kurze Zeit später befanden wir uns in einem abgelegenen Teil von Fianarantsoa, um auf weiter Fahrgäste zu warten. Wir hätten es ja wissen müssen: In Madagaskar fährt ein Taxi-Brousse nicht los, wenn noch Plätze frei sind.

Aber es kam noch besser: Nachdem das Taxi-Brousse voll war, wir dafür sogar noch einmal zum Busbahnhof zurück gefahren sind, kurz nachdem es endlich losging, hielten wir schon wieder an: An einer Werkstatt. Naja, lieber etwas länger Warten und dafür Gesund ankommen. "Mora mora" ...
Während der Wartezeit wird einem jedoch nie langweilig, da es immer etwas zu sehen gibt, zum Beispiel:
- Frauen/Kinder, die jede Menge Backsteine auf den Kopf stapeln und tragen
- Fütterung eines Hahns, zuerst mit Mais, den er freiwillig aß, anschließend gabs noch ein paar Knoblauchzehen
- Waschen des Hahns
- natürlich die Wartungsarbeiten an der Bremse
In Ranomafana sind wir dann noch für 4 Stunden in den National-Park. Schön dort, und wir hatten außerdem großes Glück, denn die Lemuren kamen in unserer Gegenwart zum Trinken aus den Baumwipfeln zu uns herunter!
Thursday, September 16, 2010
Waldbrände
16.09.2010
In Madagaskar riecht man nicht selten den Geruch von verbrannten Holz. Denn gekocht wird hier mit Holz/Holzkohle. Oft sieht man einen kleinen Grill/Ofen auf der Straße stehen, der qualmt, aber auch aus den Häusern qualmt es hin und wieder, denn viele Häuser besitzen keinen Kamin.
Doch nicht nur zum Kochen wird Holz verbrannt. Auch für die Backsteine, die in jeder Stadt zum Bauen benötigt werden, kommt es beim Brennen zum Einsatz. Und dies geschieht nicht Abseits, sondern nahe des Stadtkerns.
Heute haben wir noch aus einem anderen Grunde den Rauch eingeatmet: Waldbrände. Auf unserer Fahrt von Tana nach Fianarantsoa sahen wir neben den vielen Reisfeldern und Steppe auch große Flächen von abgebrannten und brennenden Wäldern. Ganze Täler waren in Qualm eingehüllt, aber niemanden schien dies wirklich zu stören. Auch löscht hier niemand die Brände, die ja oftmals von Anwohnern gelegt werden, denn die so geschaffenen Weideflächen für Zebus sind für die Bauern von großer Bedeutung.
In Fianarantsoa haben wir abends endlich mal den madagassischen Rum gekostet - sehr stark, aber eine gute Abwechslung zum fast täglichen madagassischen Bier "THB" ("Three Horses Bier"). Madagassischen Wein haben wir bisher nicht kosten können. Es gibt davon nur geringe Mengen, und er wird bisher auch nicht exportiert.
Wednesday, September 15, 2010
Andasibe
Obwohl viel Wald auf Madagaskar gerodet wurde, sind doch noch große zusammenhängende Flächen bewaldet. In diesen Gebieten leben noch viele der einheimischen Tiere. So zum Beispiel in einem National-Park bei Andasibe (franz. Name Périnet), wo man unter anderem die größte Lemurenart in freier Wildbahn sehen kann: den Indri.
Die An- und Rückreise erfolgte natürlich per Mini-Bus, dem Taxi-Brousse (3 Stunden plus viel Wartezeit). Doch was ist nur mit den Madagassen los: Anstelle der laut gespielten Folklore, die man auf sochen Reisen in vielen anderen Ländern ungefragt aufgedrängt bekommt, wird man hier mit europäischen Hits aus den 80er und 90er beschallt - in einer gemäßigten Lautstärke. Schade um die Folklore, ich vermute, so verpassen wir hier etwas Landestypisches.
Zurück zum Park: Nachdem wir angekommen sind, hatten wir noch Zeit für eine kleine Tour (2 Stunden). Der Wald ist voller Leben, aber wie es in der Wildnis ist, versteckt es sich vor uns. Die Vögel ließen sich schließlich als erste blicken, und am Ende der Tour haben wir tatsächlich eine Indri-Familie gesehen - hoch in den Wipfeln der Bäume.Übernachtet haben wir im Zelt. Obwohl tagsüber sehr warm, kann es hier im Winter nachts durchaus frisch werden. Aber mit Schlafsack machbar und so wurden wir morgens nach einer ruhigen Nacht von den Frühaufstehern unter den Tieren geweckt.
Gleich am Morgen des zweiten Tags haben wir eine 5-stündige Tour durch den Park unternommen und wirklich viel gesehen. Hier ein paar Bilder, die wie dort gemacht haben.
Monday, September 13, 2010
Tana
Heute haben wir den Kern der Hauptstadt Antananarivo besichtigt (Das scheint wohl auch den Madagassen etwas zu viele "na"s im Namen zu sein, warum sie auch alle nur Tana nennen). Die Anreise von dem Stadtviertel unseren Hostels erfolgte in einem Taxi-Bus - ein Mini-Bus, der mit ca. 30 Personen besetzt wird. Mehr geht nicht, ohne die Sitze rauszunehmen.
Die Stadtbesichtigung selbst war eine nette Tageswanderung inklusive einer Besteigung eines kleinen Bergs, auf dem einer der Könige sein Schloss erbauen ließ - aus Holz. Später wurde es mit Stein eingefasst, und auch nur dieser Teil ist noch vorhanden, da 1995 der Rest abbrannte (Photo rechts).Beim Fragen nach dem Weg stellte sich leider heraus, dass nicht viele Madagassen französisch verstehen. Böse Zugen könnten nun entgegnen, dass es ja an meiner Aussprache liegen könnte. Aber darauf bin ich vorbereitet: Wir wurden von einem Franzosen begleitet, dem es auch nicht besser erging.
Mittags waren wir auf dem Markt, wo wir uns auch eine Kosussnuss gegönnt haben. Geöffnet wurde sie von mittels Machete. Die Technik erscheint mir nicht für jedermann nachahmungswürdig.
Sunday, September 12, 2010
Antananarivo
Unsere Anreise verlief wenig aufregend. Per Flugzeug von München über Johannesburg nach Antananarivo (ca.15 Stunden Reisezeit). Madagaskar aus der Luft stellte sich mir jedoch anders als erwartet dar: Keine grüne Hölle, sondern eher vergleichbar mit der Marslandschaft - bedingt
durch die rote Erde, die hier zum Vorschein kommt, wenn der Mensch den Wald abholzt. Und das hat er offensichtlich gründlich getan.
Wir wurden von Mitarbeitern des Hostels, in dem wir übernachten, abgeholt (Was für ein Luxus, bin ich nicht gewohnt). Alles lief nach Plan, fast etwas langweilig. Gut, Geld haben wir erst am vierten Automaten bekommen, ist wohl an einem Sonntag nicht überall noch was drinnen ...Das Hostel ist schön und komfortabel (Photo links) und der kurze Spaziergang durch das Viertel gibt schon mal einen Eindruck auf das, was uns vermutlich hier meistens erwarten wird:
Neugierige und fröhliche Menschen, einfache Häuser, ungeteerte (rote) Wege ohne Straßennamen, keine Stadtkarten und auch keine Touristen (abgesehen von der Hand voll im Hostel). Gut so, gerne mehr davon!Das Foto rechts zeigt einen "Häuserblock", der sich direkt gegenüber von unserem Hostel befindet. Wir haben uns übrigens auch auf dem Bild verewigt :)
Saturday, September 11, 2010
Warum Madagaskar?
Nein, ich wollte schon immer mal nach Schwarzafrika, am besten in ein Land, in dem auch französisch gesprochen wird. Aber warum denn nun gerade Madagaskar? Weil ich jemanden gefunden habe, der auch dort hin will. Er zeigte mir ein paar Bilder und ich war mir sicher, dass das Ziel ein wunderschönes und lohnendes ist. Darum nach Madagaskar!







