Die Nacht war wieder etwas besonderes, da wir den Generator, der den Strom für das Dorf erzeugt, in nächster Nähe hatten. Dieser arbeitet die ganze Nacht hindurch und ist nicht gerade leise (abgeschaltet wird er zwischen 6-9 Uhr, in dieser Zeit hat das Dorf keinen Strom). Außerdem war eines unserer Betten steinhart (meins zum Glück nicht...).
Wir wechselten also für die übernächste Nacht die Herberge und gingen mit unserem Führer auf Zweitagestour in den Nationalpark Isalo.
Die Tour führte durch wenig bewaldete Gebiete an einem Gebirgszug entlang. Nur an Flüssen fanden wir etwas Kühle und Schatten. Ansonsten gab es kaum noch Grün und Tiere, die Natur wartet hier unverkennbar auf die Regenzeit.
Dies alles änderte sich in den zwei Canions, die von einem Fluss gegraben wurden. Wunderschön ist es dort drinnen zu wandern, und gerne wäre ich hier länger geblieben. Aber wir wollten uns noch in einem Dorf in der Nähe die Feierlichkeiten zur traditionellen "Totenumwendung" anschauen.Leider kamen wir dafür zu spät. Es gab zwar noch laute Musik, aber keine traditionellen Tänze mehr. Während wir noch unschlüssig über die nächsten Schritte vor dem Tanzplatz standen füllte sich dieser mit neugierigen Menschen, überwiegend Kindern. So kam es, dass wir am Ende mehr beäugt wurden als wir beäugten.
Abends gabs noch ein prima Picknick organisiert von unserem Träger. Sogar mit Tischdecke.
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