Obwohl viel Wald auf Madagaskar gerodet wurde, sind doch noch große zusammenhängende Flächen bewaldet. In diesen Gebieten leben noch viele der einheimischen Tiere. So zum Beispiel in einem National-Park bei Andasibe (franz. Name Périnet), wo man unter anderem die größte Lemurenart in freier Wildbahn sehen kann: den Indri.
Die An- und Rückreise erfolgte natürlich per Mini-Bus, dem Taxi-Brousse (3 Stunden plus viel Wartezeit). Doch was ist nur mit den Madagassen los: Anstelle der laut gespielten Folklore, die man auf sochen Reisen in vielen anderen Ländern ungefragt aufgedrängt bekommt, wird man hier mit europäischen Hits aus den 80er und 90er beschallt - in einer gemäßigten Lautstärke. Schade um die Folklore, ich vermute, so verpassen wir hier etwas Landestypisches.
Zurück zum Park: Nachdem wir angekommen sind, hatten wir noch Zeit für eine kleine Tour (2 Stunden). Der Wald ist voller Leben, aber wie es in der Wildnis ist, versteckt es sich vor uns. Die Vögel ließen sich schließlich als erste blicken, und am Ende der Tour haben wir tatsächlich eine Indri-Familie gesehen - hoch in den Wipfeln der Bäume.Übernachtet haben wir im Zelt. Obwohl tagsüber sehr warm, kann es hier im Winter nachts durchaus frisch werden. Aber mit Schlafsack machbar und so wurden wir morgens nach einer ruhigen Nacht von den Frühaufstehern unter den Tieren geweckt.
Gleich am Morgen des zweiten Tags haben wir eine 5-stündige Tour durch den Park unternommen und wirklich viel gesehen. Hier ein paar Bilder, die wie dort gemacht haben.




2 comments:
Aha, lange nichts mehr gehört. Hoffe, Ihr seid nicht in sowas gelandet:
http://gizmo.do/ccSzjx
Schöne Grüße
Christoph
Nein, wir wurden von keinen Spinnen gefangen genommen und vertilgt. ;-)
Aber das madagassische Internet ist fürchterlich langsam und unzuverlässig, so dass ich das Veröffentlichen der Berichte abbrechen musste.
Geschrieben habe ich trotzdem jeden Tag etwas, das jetzt so nach und nach auch ins Internet wandern wird.
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