Unser Hotelier hatte die Wegbeschreibung telefonisch von ihnen auf farsi aufgenommen, und mit diesem Zettel in der Hand nahen wir ein Taxi. Ungefähr eine Stunde Fahrzeit benötigten wir und wurden an einer Kreuzung herausgelassen. Er deutete in eine Richtung und wir liefen los. Da wir weder den Straßennamen noch die Hausnummer kannten, zeigten wir diesen Zettel anderen Passanten, die uns dann weiter leiteten. Und tatsächlich: Plötzlich rief eine Stimme aus dem zweiten Stock: "Ihr seid doch die Deutschen". Es war der Mann der Mutter, den wir bisher auch noch nicht kannten.
Wir wurden von der Familie mit der typischen persischen Gastfreundschaft aufgenommen, obwohl ja nur ihr Mann ein gebürtiger Perser ist (die Kinder leben inzwischen auch in Deutschland). Es war ein sehr interessanter Besuch, da wir viel über das Leben im Iran während der Revolutionszeit, des Iran-Irak-Krieg und den Wandel unter Präsident Khatami erfuhren. Dazu gab es ein ausgezeichnetes Mittagsessen: Klopse mit Senfsoße und Kartoffeln.
Am Nachmittag waren unsere Gastgeber noch behilflich, [...] zu besorgen. Diese mussten auf dem Basar erst noch geschneidert werden, und in der Zwischenzeit besuchten wir noch den Palast der letzten Schahs.
An dieser Stelle möchte ich mich noch einmal bei unseren Gastgebern bedanken: Es war wirklich großartig, ein Gast bei Euch sein zu dürfen. Wir verbrachten mit Euch eine schöne Zeit, und ohne Eure Hilfe hätten wir es nie geschafft, die [...] zu besorgen!
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